| mane bock |
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1965 gründete mane mit freunden in karlsruhe die band schaggy badge (später umbenannt in schäggi bädsch), die bis 1985 in verschiedenen besetzungen auf sich aufmerksam machte. anfänglich war der wirkungskreis im raum karlsruhe, später dann in ganz deutschland. von flensburg bis passau wurde in den angesagten clubs, jugendzentren, konzerthallen und auf vielen open air festivals gespielt (in dieser zeit entstand das motto "umsonst und draussen"). in den frühen 70er jahren unterstützte die band die umweltaktion "rettet den rhein", bei der, während einer schiffsreise auf dem frachtseglers "avontuurer" von basel bis nach rotterdamm, auf den schlechten wasserzustand des rheines hingewiesen wurde. an den anlegestellen des schiffes gab die band jeweils ein konzert und bei diesen veranstaltungen wurde auf die zunehmende verschmutzung des rheines aufmerksam gemacht. diese aktion erregte viel aufsehen und wurde von den medien (presse und fernsehen) von anfang bis ende begleitet. 1982 verließ schäggi bädsch karlsruhe und zog nach bayern, um dort die musikkneipe "bluespunkt" zu betreiben. dort arbeiteten die band an ihrer musikalischen weiterentwicklung. zu dieser zeit spielten die musiker hubl greiner - achim juhl - derek hauffen - ulrike schimpf mit mane bei der band und entwickelten einen eigenen musikalischen stil. zwei jahre später zog die band in die pfalz und wilfried sahm kam zu der band. mit schäggi bädsch gelang die gratwanderung zwischen krautrock und eigenständiger (teilweise experimenteller) musik mit treibenden rythmen sowie einflüssen aus verschiedenen stilrichtungen und kulturkreisen.
auf den tourneen und konzerten entstanden kontakte zu bands und musikern, unter anderem: guru guru, embryo, checkpoint charlie, missus beastly, kling klong, captain sperrmüll, munju, schröder roadschow, chris karrer (amon düül),. nachdem sich 1985 die band schäggi bädsch aufgelöst hatte, tourte mane fast zwei jahre mit checkpoint charlie durch deutschland.
nach diesen vielen jahren auf den bühnen der republik verlagerte mane sein interesse und konzentrierte sich auf die arbeit im musikstudio. in den studios von frank farian in rosbach und im saarland sowie im hansa studio in berlin entstanden über 20 tonträger, die international vertrieben wurden. nach dieser zeit spielte mane in verschiedenen bands, u. a. bei wapiti, of5, lunatic croakers, docfarbe, mane and friends. sein neustes bandprojekt heißt quest. nach den langjährigen ausflügen in die verschiedenen musikalischen stilrichtungen macht er mit dieser band wieder eine eigenständige rockmusik (back to rock) und hatte anfang 2007 die ersten live konzerte. mit bei der band sind sibilla chiarella (voc), stefan keller (drums,voc) und hendrik brüggemann (bass, voc) manfred "mane" bock (git).
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